Gießen - Zurück in die 80er
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80 Seiten, 17 x 24,5 cm
ISBN 978-3-8313-3850-4
In den 1980er-Jahren war Gießen mehr als nur eine mittelhessische Metropole. Sie war Garnisonsstandort und Zufluchtsort, Protestbühne und Konzertarena – Alltag und Aufbruch zugleich. Zwischen Kasernen und besetzten Häusern, zwischen Neubauten und Neonreklame spielte sich ein Jahrzehnt ab, das größer war, als es der Stadtplan vermuten ließ.
Im Waldstadion sang eine ganze Generation unter freiem Himmel von Luftballons und Freiheit, während nur wenige Straßen weiter amerikanische Militärfahrzeuge durch die Stadt rollten. Im Notaufnahmelager begann für viele Menschen ein neues Leben, während Studierende über Weltpolitik diskutierten und in verrauchten Kneipen die Zukunft entwarfen … oder zumindest den nächsten Abend.
Dieses Buch versammelt Erinnerungen, Fakten und Zeitzeugenberichte aus einer Zeit, in der Dauerwellen wetterfest waren, Musik aus tragbaren Kassettenrekordern kam und Geschichte manchmal direkt vor der eigenen Haustür stattfand.
Es erzählt von Gitarrenriffs und Grenzgeschichten, von Aufbruch und Alltag, von großen Momenten und kleinen Begebenheiten.
Eine unterhaltsame Reise in ein Jahrzehnt, das laut war, lebendig und ein bisschen verrückt.
Und in eine Zeit, als man in Gießen zwar selten einen Parkplatz fand – aber dafür manchmal die Welt.
Andreas Eikenroth
Andreas Eikenroth ist gebürtiger Schlammbeiser und fest in Gießen verankert. Darum schreibt er auch für die beiden Gießener Tageszeitungen und hat drei Wanderführer über die Region veröffentlicht. Als Comiczeichner adaptiert er zudem Werke des ehemaligen Gießener Studenten Georg Büchner.



