Dresden - Kneipengeschichten
     

Dresden - Kneipengeschichten

ersch. Oktober 2026
Vorbestellung möglich

80 Seiten, 17 x 24,5 cm

ISBN 978-3-8313-3846-7

17,90 €

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Gastronomie zu DDR-Zeiten, das war weit mehr als Schlangen stehen und platziert werden. Da gab es die schlichte Kneipe, etwa die Happeldiele in der Alaunstraße, wo das Essen einfach und das Bier billig waren. Die Rede ist aber auch von beliebten Gaststätten, wie dem „Gastmahl des Meeres“ am Pirnaischen Platz oder dem „Äberlausitzer Töpp’l“ in der Neustadt, wo das gute Essen oft mit dem vorherigen Anstehen verknüpft war.

Die Einkehr im Café Toscana oder auf dem gegenüberliegenden Luisenhof war immer etwas Besonderes. Mit der nur teilweise für die Dresdner zugänglichen Gastronomie im Hotel Bellevue zog schließlich ausgesprochener Luxus in Dresden ein – von der Nouvelle Cuisine bis zu fernöstlicher Kost im „Buri-Buri“.

Der vorliegende Band geht mit seinen Geschichten aus 40 Jahren DDR weit über die Kneipen hinaus. Beleuchtet wird der schwierige Start im „Stadt Rendsburg“ oder die halbseidene „Kaskade“ am Elbufer, ein Treffpunkt von Schiebern im Nachkriegsdresden. Es kamen die Jahre des Aufschwungs mit dem Café Prag oder dem Haus Altmarkt. Und es geht bis hin zu den wilden Orten wie der legendären „LI-GA“ oder dem wohl ersten Beispiel von Erlebnisgastronomie, der „Linie 6“ in Tolkewitz. Amüsant, spannend und zum Nachdenken: „Kneipengeschichten“ in Dresden aus vergangener Zeit.

Uwe Schieferdecker

Uwe Schieferdecker

Dr. Uwe Schieferdecker wirkt seit 1993 in brandenburgischen und sächsischen Städten in der Stadterneuerung. Seit nunmehr drei Jahrzehnten widmet sich der Autor mit mehr als 30 Büchern und zahlreichen Vorträgen geschichtlichen und architektonischen Themen.

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