Geschichte der Stadt Eisenach
     
Reinhold Brunner

Geschichte der Stadt Eisenach

112 Seiten, 170 x 245 mm, fadengeheftetes Hardcover, Zahlr. schw.-w. Abb.
Oktober 2004
16,80 €
sofort lieferbar
ISBN 978-3-8313-1460-7

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Die Geschichte der Stadt Eisenach vollzog sich im Spannungsfeld zwischen Provinzialität und Weltbürgerlichkeit. Aus der mittelalterlichen landgräflichen Metropole, mit der solche Namen wie der der heiligen Elisabeth oder der des Minnesängers Walther von der Vogelweide verbunden waren, wurde ein Ackerbürgerstädtchen ohne Aussicht auf die erhoffte Reichsunmittelbarkeit. Und dennoch sind auch dann wieder große Namen mit Eisenach verbunden: Martin Luther ging hier zur Schule, Johann Sebastian Bach kam in Eisenach zur Welt und Georg Philipp Telemann war Hofkapellmeister in der Residenzstadt. Mit der Gründung einer Fahrzeugfabrik, die später zur Wiege des ersten BMW wurde, beschritt die Stadt im ausgehenden 19. Jahrhundert einen hoffnungsvollen Weg, der mit dem Zweiten Weltkrieg und der nach-folgenden Teilung Deutschlands endete. Eisenach rückte aus der Mitte Deutschlands an den „Rand“ der DDR. Die 'Wende' schließlich führte die Stadt zurück ins Zentrum des wieder vereinten Deutschlands. Der Autor dokumentiert dieses 'Auf und Ab' der 850-jährigen Geschichte Eisenachs mit seinem informativen und spannenden Text. Eine Stadtgeschichte für Alteingesessene, Neubürger und Besucher der Wartburgstadt – ein Buch zum Blättern, Nachschlagen und Festlesen ...

Reinhold Brunner

Reinhold Brunner

Reinhold Brunner ist am 22. Mai 1961 in Gerstungen/Thüringen geboren, wo er auch die Schule besuchte. Dem Studium der Geschichte an der Martin-Luther-Universität mit einem einjährigen Aufenthalt im Ausland folgte eine Promotion über adligen und bürgerlichen Großgrundbesitz in der Provinz Brandenburg. Seit 1991 leitet er das Stadtarchiv Eisenach. Die Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf lokalgeschichtliche Themen, hier v.a. jüdische Geschichte und Geschichte des Nationalsozialismus, seit Neuestem Parteiengeschichte LDP und SED. Er ist Vorsitzender des Eisenacher Geschichtsvereins, Mitglied mehrerer lokaler Organisationen und Gruppierungen. Mehr als 30 Publikationen, darunter einige Bücher, etwa zur Geschichte der Wartburg-Sparkasse oder zur jüdischen Geschichte Eisenach, flossen aus seiner Feder. Er gehört mehreren Fachverbänden, u.a. dem Verband Deutscher Archivarinnen und Archivare, dem Thüringer Archivarverband und der Historischen Kommission für Thüringen, hier im Vorstand, an.
Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

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